Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 1

Im letzten Webinar von AntTrail zum Thema Facebook Advertising wurde aufgezeigt, was zu beachten ist, um auch mit kleineren Budgets erfolgreich zu sein. Die Inhalte und wesentlichen Erkenntnisse werde ich in einer kleinen Blog-Reihe veröffentlichen. Beginnend mit Teil 1 geht dieser Artikel zu erst auf die Basics ein.

Trotz aller Bekanntheit von Facebook stellt sich immer noch für viele, gerade mittelständige Unternehmer, die Frage, warum sie eigentlich auf Facebook Werbung schalten sollen. Dass lässt sich zum einen an ein paar Zahlen festmachen, zum anderen aber auch an den (fast) grenzenlosen Möglichkeiten, die Facebook bei der Werbeschaltung bietet. Allein 18 Millionen Deutsche sind JEDEN Tag mit ihrem Smartphone auf Facebook unterwegs, das sind über 20% der Deutschen Bevölkerung. Von Desktop Usern und weniger aktiven ganz zu schweigen. Noch viel wichtiger: 20 Millionen User sind in Deutschland mit mindestens einem kleinem Unternehmen verbunden. Nicht nur die großen Marken wie Nike oder Coca Cola, auch ihr KMU, hat seine Zielgruppe auf Facebook. Wie Sie diese erreichen, wird in Teil 2 näher beleuchtet.

Eigentlich logisch, oder?

Die Grundlage jeglichen Handelns auf Facebook sollte ein funktionelles Grundverständnis sein, wie Facebook funktioniert. Natürlich wird von Facebook „vorgefiltert“ welche Beiträge der User letztendlich zu sehen bekommt und User können das aktiv beeinflussen – der berühmt berüchtigte Newsfeed-Algorithmus (eine Erläuterung welche Faktoren dort eine Rolle spielen, hat Facebook kürzlich auf deren Blog veröffentlicht). Stellen wir uns doch mal vor es wäre nicht so. Dann würde jeder von uns tausende Beiträge pro Tag sehen, die uns vermutlich gar nicht interessieren und wir würden ziemlich schnell das Gefühl bekommen, zugespamt zu werden und das Netzwerk verlassen.

All das führt letztendlich dazu, dass die oberste Prämisse sein muss, relevanten Content für den User zu schaffen. Nur dann werde ich – egal ob organisch oder bezahlt – eine höhere Reichweite erreichen können.

#berelevant

Es stellt sich die Frage: „Woher weiss ich, was relevant ist?“ Das zu beantworten ist deutlich einfacher als gedacht.

Ein ehemaliger Kollege hat den Newsfeed immer mit einem Gespräch am Lagerfeuer verglichen. Setzte ich mich zu einer Gruppe an ein Lagerfeuer und erzähle ihnen „irgendwas“, werde ich schnell verscheucht. Wenn ich aber eine interessante Story erzähle, vielleicht sogar erkläre, wie das Feuer länger brennt, dann darf ich bleiben. So funktioniert auch ihre Zielgruppe. Geben sie ihnen einen (produktbezogenen?) Mehrwert und in dem Moment ist ihr Content relevant. Das mag bedeuten, dass manch ein Produkten / Unternehmen eine sehr kleine Zielgruppe hat, aber auf Facebook können sie diese finden. Die Zielgruppe künstlich durch andere Inhalte aufzublasen bringt am Ende nichts, da diese User nicht zu Käufern oder Fans des Unternehmens an sich werden.

Es bleibt festzuhalten: Mit der neuerlichen Anpassung des Newsfeeds wird die Reichweite der Beiträge von Unternehmen erneut eingeschränkt und die Bewerbung von Beiträgen noch notwendiger. ABER auch hier gilt: Relevanz gewinnt und mit höherer Relevanz werden Anzeigen in der richtigen Zielgruppe günstiger.

In Teil 2 der Blog-Reihe wird gezeigt, welche schier unendlichen Möglichkeiten das Targeting auf Facebook bietet und warum auch sie auf Facebook werben sollten.

Hier geht’s zu Teil 2.
Hier geht’s zu Teil 3.

Veröffentlicht von

André Töpfer

Social Media Profi bei den Ants, Surfer sowohl online als auch offline und Genießer :)

3 Gedanken zu „Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 1“

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