Traueranzeige Flash Banner

R.I.P. Flash

Traueranzeige Flash Banner

Adobe Flash-Werbebanner sind seit September 2015 quasi tot bzw. sterben einen schleichenden Tod. Zeit für eine Schweigeminute – aber auch höchste Zeit für einen freudigen Blick in die Zukunft!

Mit dem Tod von Flash am 1. September, angestoßen durch Branchenriesen wie Google und Amazon, wie es ZDNet anschaulich in diesem Artikel beschreibt,  steht die Online Werbebranche vor einer der größten Herausforderungen seit Jahren: Alles ist möglich, nichts geht mit der Nachfolgetechnologie HTML 5! Warum? Fehlende Standards erschweren die Auslieferung der neuen Werbemittel. Unfertige Tools sowie fehlende Programmierkenntnisse bei den bisherigen Bannermachern, den Flash-Designern, machen die Umstellung für viele Werbeagenturen zum Albtraum.

Und die Auftraggeber?

Die ahnen überwiegend noch immer nichts von ihren schrumpfenden Reichweiten – denn wer beschäftigt sich schon gerne mit technischen Details, wenn man sich mit der Planung einer umfassenden Kampagne über verschiedenste Kanäle auseinandersetzen muss, also dem “Großen Ganzen”? Für Detailgeschichten wie Online-Banner hat man schließlich die Spezialisten von der Agentur – oder? Ein wichtiges Oder – diese Frage sollte man sich als Werbetreibender stellen, finden wir! Denn: Erst nach und nach werden sich geringere Reichweiten in den monatlichen Reportingzahlen niederschlagen. Die statischen bzw. funktionell eingeschränkten Back-up-Banner, die seit September oftmals statt der alten Flash-Banner ausgeliefert werden, performen auf Dauer garantiert schlechter – nachweislich erreichen animierte Banner ein größeres Publikum und regen vermehrt zu Interaktionen an.

Auch wenn die radikale und recht kurzfristige Umstellung durch Amazon und Google die Werbenden früher als erwartet trifft, kommt die Umstellung nicht aus heiterem Himmel. Seit Jahren weisen Experten auf die Thematik hin.

Wer als Agentur seine Hausaufgaben gemacht hat, (-: Trommelwirbel, wie wir :-), der schaut optimistisch in die Zukunft. Denn die neue Bannergeneration hat enormes Potenzial und macht Online Display Ads mobiler und leistungsstärker, denn je:

Die 7 größten HTML-5-Vorteile auf einen Blick

  • Ads werden in allen Browsern (kein Plug-In) und auf allen mobilen Endgeräten automatisch abgespielt
  • HTML Banner werden von Google erkannt: SEO Effekte
  • Kurze Ladezeiten – damit verbundene längere Akkulaufzeiten von mobilen Endgeräten
  • Zahlreiche visuelle Effekte erzielbar
  • Open Source entwickelt
  • Google Analytics Tracking möglich – genau wie auf Websites
  • Webseitenlösungen können auch ins Banner übernommen werden

Unser Ministry-Kunde Procter & Gamble, der weltweit größte Werbetreibende 2015 übrigens, hat kurzfristig zum September global alle neuen Banner-Kampagnen umgestellt.

Welches Hauptproblem uns bei der Vorbereitung der Umstellung begegnet ist? Vor allem die fehlenden Standards der Vermarkter als Vorgabe für die Agenturen haben die Vorbereitungen zu einer Herausforderung gemacht. Im Bezug auf Flash sind diese längst bis ins Kleinste durchdefiniert, klar. Bei HTML 5: noch Fehlanzeige – denn kürzlich aktualisierte Richtlinien, wie die des Interactive Advertising Bureau (IAB) – werden praktisch noch nicht flächendeckend umgesetzt. Das Knifflige in diesem Zusammenhang: Die Größe der Banner. Während Flashbanner standardisiert mit maximal 40 KB Datenvolumen ausgeliefert werden, gibt es für HTML 5 noch keine verbindlichen Angaben. Unsere ersten Einschätzungen gehen zunächst von einem Standard von maximal 150 KB pro HTML 5 Banner aus – sprich einem deutlich größeren Volumen als noch zu Flash-Zeiten.

Tools? Fehlanzeige

Kein Tool am Markt ermöglicht übrigens die Produktion von Datengrößen unter 100 KB für HTML Banner – was wiederum die neuen mobilen Möglichkeiten, die eigentlich in HTML 5 stecken, in der Praxis enorm einschränkt. Abgesehen davon eignet sich kein gängiges Tool dazu, Flash Banner in HTML 5 Banner umzuwandeln – höchstens bei extrem einfachen Animationen besteht die Chance, dass dies problemlos funktioniert. Je komplexer eine Anzeige, desto weniger Hilfestellung bieten selbst führende HTML 5 Tools wie Adobe Edge oder Google Web Designer. Wer selbst seine Anzeige mit HTML 5 gestalten möchte, erhält zwar beispielsweise durch Bannerflow und Tumult Hype gute Ergebnisse – die aber (noch) nicht mit den technischen Möglichkeiten und Anforderungen der großen Vermarkter/ Kunden kompatibel sind.

Wie wir das Problem trotzdem gelöst haben – und zwar höchst effektiv?

Bei Ministry wurde in einigen unserer Teams innerhalb von drei Monaten die Bannerproduktion von 100 Prozent Flash auf 100 Prozent HTML 5 Output radikal umgestellt. Zudem sind wir dazu in der Lage, eine Datengröße von unter 60 KB pro Banner zu unterbieten – und das garantiert übergreifend vermarkterkompatibel! Wie wir das geschafft haben? Das präsentieren unsere Kollegen Marco Luschnat und Christoph Erdmann in drei Tagen im Rahmen des nächsten Ministry Fireside Chats zum Thema “Disruption trifft Display Advertising” als Praxiscase. Allen Interessierten, die leider nicht dabei sein können, schicken wir auf Anfrage an info@ministry.de gerne unser kostenloses Whitepaper zum Thema per E-Mail zu! 

 

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