Social Media Trends auf dem Prüfstand

Traditionsgemäß kommen zur Jahreswende viele Experten mit den Trends rund um das Thema Digital und Social Media für’s neue Jahr um die Ecke. Auch wir haben einige der Artikel mit Freuden gelesen und uns dann gefragt, was eigentlich aus den Vorhersagen aus dem letzten Jahr passiert ist? Deshalb haben wir da mal nachgeschaut.  Social Media Trends auf dem Prüfstand weiterlesen

Meine Berg- und Talfahrt mit Social Media

Bevor ich anfange möchte ich mich erstmal vorstellen: Mein Name ist Marvin Moser, ich bin 18 Jahre alt und komme aus dem kleinen, aber feinen Städtchen Penzberg, südlich von München. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und mich dazu entschieden ein Orientierungsjahr einzulegen. Meine Berg- und Talfahrt mit Social Media weiterlesen

Social First: Warum Social Media mehr als nur Kommunikation ist.

Immer häufiger liest man, dass Unternehmen einen größeren Fokus in ihrer Kommunikation auf Social Media legen. Das ist natürlich gut und im 21. Jahrhundert sowie bei dem Potential von Facebook und anderen Sozialen Medien durchaus angebracht. Aber ist das wirklich alles? Oder geht vielleicht nicht sogar noch ein Schritt mehr? Social First: Warum Social Media mehr als nur Kommunikation ist. weiterlesen

Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 4

Die ersten drei Teile unserer Blog-Artikel Reihe zum Thema Facebook Advertising sind zwar schon eine Weile her, macht aber nix. Schließlich dauert es manchmal um einen würdigen Abschluss zu finden. Wieso man gerade wenn man eher kleine Budgets bei Facebook Werbung einsetzt weniger den Abverkauf im Mittelpunkt stellen sollte, möchte ich im Folgenden näher bringen. Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 4 weiterlesen

Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 3

In den ersten beiden Teilen unserer Blog-Artikel Reihe zum Thema Facebook Advertising haben wir die Basics und das Targeting näher beleuchtet. Heute möchte ich abschließend darauf eingehen, was man beachten sollte und welche Ziele sich mit welchen Anzeigen erreichen lassen. Auf geht’s. Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 3 weiterlesen

Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 2

Nachdem ich im ersten Teil unserer kleinen Blog-Reihe zum Thema Facebook Advertising zunächst auf die Basics eingegangen bin, möchte ich im diesem Artikel die Möglichkeiten des Targeting auf Facebook näher betrachten und aufzeigen welches Potenzial dahintersteckt. Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 2 weiterlesen

Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 1

Im letzten Webinar von AntTrail zum Thema Facebook Advertising wurde aufgezeigt, was zu beachten ist, um auch mit kleineren Budgets erfolgreich zu sein. Die Inhalte und wesentlichen Erkenntnisse werde ich in einer kleinen Blog-Reihe veröffentlichen. Beginnend mit Teil 1 geht dieser Artikel zu erst auf die Basics ein. Facebook Ads – Erfolgreich schon mit kleinem Budget – Teil 1 weiterlesen

Rückblick auf die AllFacebook Marketing Conference 2015 in München

AllFacebook Marketing Conference

Es war wieder so weit, die AllFacebook Marketing Conference.

Diesmal ging es für AntTrail in Persona von André und Tilman nach München. Es folgt ein subjektiver Reisebericht: Rückblick auf die AllFacebook Marketing Conference 2015 in München weiterlesen

Oh Facebook mein Facebook – fans oder Fans?

Wer seine Strategie auf bezahltes Wachstum ausrichtet, muss sich nicht wundern, wenn das organische Engagement sinkt.

Die Frage, ob Facebook nun sinnvoll für Marketer ist oder nicht und welche Zielgruppen nun erreichbar sind, beschäftigt die Experten nicht erst seit gestern. Sei es die Aussage von Forrester-Analyst Nate Elliott, dass Facebook mit der letzten Ankündigung quasi die „organische Reichweite killt“ (nebst Gegenargument vom langjährigen Ford Social Media Verantwortlichen Scott Monty), sei es die Überprüfung der These, dass Teenies von Facebook flüchten von Christiane Henne für WuV (ausgerechnet WuV, deren Tochterblatt Lead Digital quasi wöchentlich Facebook totschreibt), oder die etwas ältere These von Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach: „Wer nicht zahlt, ist nicht sichtbar.“

Insbesondere die letzte Aussage hat mich dazu verleitet vor zwei Wochen auf der AllFacebook-Konferenz in Berlin zu sprechen.  „The Sweet Spot of Community Management – Erfolgreich auf Facebook ohne Werbung“ war meine Gegenthese und da die Slides ohne Tonspur nicht wirklich funktionieren, möchte ich an dieser Stelle noch mal etwas ausholen.

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©2014 Scott Davidson – AllFacebook Marketing Conference

Warum diskutieren wir über Facebook Werbung? Die landläufige Meinung ist: „ohne Werbung geht es nicht“, denn Posts kommen nicht in den News-Feed der Fans. Dies hat vor allem zwei Gründe: Es gibt mehr Nutzer, mehr Seiten, mehr Content und genauso wie bei Blogs hat sich die Ratio von Angebot und Nachfrage ganz extrem verschoben.

Man denkt also schon sehr früh an die Bewerbung, was zur Folge hat, dass Visuals nur 20% Text haben und auf den Click optimiert sind.

Eine Basis für die Entscheidung pro Werbung sind die KPIs, die alle sinken. Allerdings ist das Problem doch, dass die Zahlen nicht vergleichbar sind. Ja: man kann Pages in Größen-Cluster gruppieren und Rückschlüsse ziehen, aber man kann ja nicht einmal die Zahlen mit denen der vergangenen Jahre vergleichen. Wie schon gesagt, es gibt mehr User, mehr Pages, und nicht nur die Fanzahl hat sich verändert, so dass die Resultate anders werden, sondern Facebook hat sowohl den Newsfeed-Algorythmus als auch Regeln für Pages geändert.

Die Prämisse  – Facebook-Werbung muss sein, Reichweite um jeden Preis – ist falsch, denn der Blick auf die Community wird verfälscht. (Kleiner Einschub: Wir schalten für unsere Kunden auch Werbung, wenn das ins Konzept passt, aber erst, nachdem wir „nackte“ Insights gewonnen haben. )

In meinen Augen ist es nicht sehr sinnvoll, dass man sich auf der einen Seite Storytelling auf die Fahnen schreibt, fans zu Fans machen möchte und dann a priori diskutiert, wie viel Budget jeder Post bekommen soll. Ja, es kann sein, dass man später Anzeigen schaltet, aber man kauft ja auch nicht das Bleichmittel bevor man versucht hat, den Fleck mit normalem Waschpulver rauszukriegen.

Der Punkt:
Wir wollen echte Fans, die miteinander interagieren; auf einer Plattform, die wir ihnen bieten. Darauf sollte die Strategie ausgerichtet sein, nicht auf das künstliche Aufblasen der Community, was dann dazu führt, dass Kunden fragen stellen wie „Was schätzen Sie wie viele unserer Fans echte Fans sind?“

Die Inhalte müssen für die echten Fans relevant sein, damit diese liken, kommentieren und sharen.

Nochmal:

Die Inhalte müssen für die echten Fans relevant sein, damit diese liken, kommentieren und sharen.

So fällt die sinkende durchschnittliche organische Reichweite kaum ins Gewicht, weil die Engagement-Rate hoch bleibt.

Deswegen fangen wir bei unseren Überlegungen immer mit „Why“ an – warum ist jemand Fan unserer Seite geworden (echter Fan)? Was könnte ihn interessieren? Daraus entwickeln wir verschiedene Storylines und testen diese zunächst ohne Werbung. Nur so können wir überprüfen, ob wir mit unseren Thesen richtig liegen.

Und nur wenn wir auf inhaltlich-bedingtes, organisches Wachstum setzen, müssen wir nicht für eine hohe Engagement-Rate zahlen… Und dann freuen wir uns über solche Ergebnisse:
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Lass uns Freunde bleiben – Blogger Relations vs. Facebook

Noch immer ist das Thema Blogger Relations in der Berufskommunikatorenfraktion aktuell. Nicht verwunderlich denn Schuster bleiben natürlich bei ihren Leisten.
Verständlicher wird dies unter dem Gesichtspunkt der Konstanz: Früher waren die Ansprechpartner Journalisten, dann Blogger, dann Influencer, demnächst dann die YouTuber (allein daran wird wieder mal deutlich wie weit der Mainstream zurückhängt, auch in der Kommunikation). Verständlich auch, weil es mühsam ist, sich den ständig ändernden Begebenheiten auf Facebook anzupassen, bzw. neue, funktionierende Herangehensweisen für die sich ändernde Landschaft zu erarbeiten. Dass einige Strategen Facebook nicht mehr als sinnvollen Kommunikationsort erachten ist für viele scheinbar das langersehnte Signal, auf andere, kontrollierbarere Pferde zu setzen und Facebook einfach mit dem bekannten Schema so lange weiter zu bedienen, bis die Kunden selber den Hahn zudrehen. Nun fängt auch Twitter an, am Newsfeed herumzuschrauben, leider noch bevor das Anzeigenprodukt für nur in Deutschland werbende Firmen/Agenturen der Rettungsanker sein konnte, denn mit Werbebudget lässt sich ja bekanntlich jede Kampagne zum Guten wenden.

Natürlich gehört Blogger Relations auch zu AntTrails Portfolio. Oder Influencer Relations. Oder was auch immer gerade nom du jour ist, meine Meinung dazu vom vergangenen Dezember sollte bekannt sein. Man muss sich aber immer die Frage stellen, was der effizienteste Ansatz ist, sowohl für den Kunde und Agentur.

©communitymanagerappreciationday.com
©communitymanagerappreciationday.com

Meines Erachtens ist es sinnvoller, den schwierigeren Weg (ja, den über Facebook) weiterhin zu gehen, weil er insgesamt besser skaliert und messbarer ist als Blogger Relations. Die schwierige Frage nach dem Social ROI hört ja nicht bei Facebook und Twitter auf, sondern muss auch bei Blogs gestellt werden. Und längst nicht alle Blogger wissen über ihre Reichweite, Leserschaft, etc Bescheid,  hinzukommt, dass die Bloglandschaft noch weiter fragmentiert bleiben wird, Leser weiterhin nicht die Zeit haben, 20 Fashionblogs zu lesen. Micro-Nischen sind sinnvoll, aber zurzeit ist das über Facebook einfach besser steuerbar, bedienbar und messbar.
Natürlich hat es (nicht zuletzt SEO-) Vorteile, wenn man die „Botschaft“ auf viele Blogs/Webseiten etc streut. Andererseits profitiert die Marke sehr davon, wenn die Facebook Seite die Community zusammen führt und sich viele Markenfreude dort aktiv beteiligen, weil der Ton stimmt.

Wir sehen die stetige Veränderung der Rahmenbedingungen bei Facebook als Indiz dafür, dass das Netzwerk weiterhin bestehen wird und nicht den Weg von MySpace und Friendster gehen wird, eben weil es sich anpasst bzw. richtiger: den Weg vorgibt. Und wir merken, dass die Tools mit wachsen, sodass wir auf die Frage nach einem ROI gute, befriedigende Antworten geben können.