Vertrauen ins Team – Wir sind nominiert für den New Work Award!

Wir freuen uns: unsere Anstrengungen, ein Unternehmen zu bauen, in dem Menschen jeden Tag gerne arbeiten (und feiern), wurden heute ein weiteres Mal gewürdigt:

Die MINISTRY GmbH ist auf der Shortlist für den New Work Award, den Preis für neue Konzepte der Arbeit, vergeben von XING in Zusammenarbeit mit dem Magazin Human Resources Manager und Focus.


Was ist der New Work Award?

Der New Work Award prämiert Unternehmen, die neue, zukunftsweisende Wege gehen, Arbeit zu organisieren. Ziel ist, ihre Ansätze einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen und so Impulse zu geben für einen Dialog über das Thema„Arbeit von morgen.“ Unumstritten ist, dass sich die Arbeitswelt im Umbruch befindet. Wohin die Reise aber geht, ist noch weitgehend unklar. XING hat sich das Ziel auf die Fahne geschrieben, die Arbeitswelt für alle Berufstätigen besser zu machen. Damit das gelingen kann, sind Vorbilder wichtig. Viele Unternehmen gehen mit guten Beispielen voran, nur kriegt es kaum einer mit. Das soll mit dem New Work Award geändert werden.

Die Unternehmen auf der Shortlist wurden von einer Jury aus renommierten Arbeitsmarkt-Experten ausgewählt, darunter Thomas Sattelberger (ehem. Personalvorstand der Deutschen Telekom), Thomas Vollmoeller (CEO Xing AG), Prof. Dr. Peter Kruse (nextpractice), Tina Egolf (Podio), Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung), Gero Hesse (saatkorn) und Birgit Gebhardt (Trendexpertin).

Wir sind stolz, mit unserem Konzept „Vertrauen ins Team“ zu den Top 10 Unternehmen in Deutschland in der Kategorie „KMU & Startups“ zu gehören.


Wofür sind wir nominiert worden?

Unser Konzept „Vertrauen in’s Team“ beschreibt die Einführung der X-Teams bei MINISTRY im Frühjahr diesen Jahres, begründet im Wachstum von 25 auf 50 Mitarbeiter innerhalb von 1,5 Jahren. Wir wollten dennoch unseren Startup-Charakter, Kreativität und Agilität erhalten.

Dinge wie Vertrauensarbeitszeit, Office Anywhere, Vätermonate oder agile Prozesse haben wir seit Jahren. Das Erreichen der „kritischen Grenze“ von 50 Mitarbeitern zwang uns allerdings, neu über unsere internen Unternehmens-Strukturen nachzudenken.

Was wir auf keinen Fall wollten, waren Fachabteilungen, Abteilungsleiter, Gruppenleiter, Berichtslinien, am besten auch noch „dotted-lines“ und so weiter… Also keine klassische Struktur, deren Abbild aussieht wie eine Pyramide. Oder ein A. Denn diese Strukturen töten unserer Ansicht nach über kurz oder lang alles, was alle Beteiligten an Startups schätzen: Geschwindigkeit, Zusammenhalt, Kreativität, offene Kommunikation…

Wir entschieden uns für etwas radikal Anderes. Und nannten es X-Teams. Das X steht dabei sinnbildlich für das Gegenstück zum A. Und meint crossfunktionale, eigenverantwortliche, hierarchiefreie Teams.

  • Crossfunktional heißt für uns, dass alle Fachgebiete, die für einen Kunden arbeiten, fest zusammen sitzen und dadurch schnelle Abstimmungen und enge Zusammenarbeit möglich sind. Denn die Designerin kann dem Entwickler über die Schulter blicken und beide bekommen mit, was das Account Management mit dem Kunden am Telefon bespricht. Das macht agiles und effizientes Arbeiten noch besser.
  • Eigenverantwortung meint, dass die Teams weitestgehend selbständig arbeiten und entscheiden können. Dazu gehört die Entwicklung eigener Jahresziele (abgeleitet vom zentralen Unternehmensziel, natürlich) genauso wie Entscheidungsmöglichkeiten über Urlaub, Arbeitszeit, Arbeitsweisen… bis hin zum gegenseitigen, teaminternen Feedback.
  • Hierarchiefrei heißt für uns, dass es keine „von oben bestimmten“ Führungsrollen gibt. Natürlich gibt es auch in den X-Teams Menschen, die andere Menschen führen. Durch ihre Erfahrung oder einfach dadurch, dass sie sehr sinnvolle Sachen sagen. Aber diese „Führungsspieler“ ergeben sich durch ihr Verhalten, nicht durch Seniorität (also lange Betriebs- oder Berufszugehörigkeit) oder qua ordre de mufti. Die Teams definieren selbst, welche Art von Führung sie möchten. Passend zu den handelnden Personen in den Teams.

Fassen wir zusammen: Unser Weg ist der, dass wir seitens der Geschäftsführung viel Vertrauen in die Mitarbeiter haben und dieses Vertrauen klar und deutlich geben. Damit haben die Mitarbeiter die weitestgehende Freiheit, den für ihr Team, ihre Situation besten Ansatz zu finden. Und wir schaffen Raum, um Erfahrungen auszutauschen, so dass das Unternehmen als Ganzes von den Fehlern und den Erfolgen der Teams lernen kann.

Das Ergebnis: eine hohe intrinsische Motivation und Erfüllung in der Arbeit. Für alle. Und ein Unternehmen, das besser auf eine hochgradig agile Umwelt eingestellt ist, als eine klassische hierarchische Struktur. Davon sind wir überzeugt.

 

Veröffentlicht von

Andreas Ollmann

Ich bin einer der Inhaber und Geschäftsführer der Ministry Group, einer Gruppe von Spezialisten für die digitale Kommunikation entlang der Kundenkontaktkette. Außerdem habe ich zusammen mit zwei Partnern das Sozialunternehmen Hacker School gegründet, mit dem wir Kinder und Jugendliche für Informatik und IT begeistern wollen, indem sie zusammen mit professionellen Entwicklern selbst etwas erzeugen.

7 Gedanken zu „Vertrauen ins Team – Wir sind nominiert für den New Work Award!“

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